Bali im Jahre 2009

Mit sehr sehr großer Verspätung – mittlerweile runde 5 Jahre – konnte ich mich auch noch mal aufraffen einige Bilder meiner Reise nach Bali im Jahre 2009 zusammenzustellen und mit einem halbwegs akzeptablen Text abzurunden. Viel Spaß!

Idyll und Rückzugsort – Sanur

Da ich davor schon das ein oder andere Mal das Vergnügen hatte Bali zu erkunden, fiel das eigentlich immer sehr interessante aber nach den langen Flügen verbunden mit der Zeitumstellung durchaus anstrengende Standard-Touri-Programm diesmal aus. Stattdessen waren die ersten Tage tatsächlich mal von Entspannung geprägt. Im Gegensatz zum stets völlig überfüllten und lauten Strand in Kuta, ist es in Sanur ruhig und sauber.

Wunderbar kann man an der schier endlosen Promenade spazieren gehen und dabei in die schon gepflegten Gärten und Anlagen der Luxushotels am Strand hineinschauen oder sich bei den zahlreichen mobilen Verkäufern ein Eis oder gegrillten Mais in den Geschmacksrichtungen süß, salzig oder scharf kaufen.

Dies trifft auch auf den restlichen Ortsteil zu, der eben nicht auf Partytourismus ausgelegt ist, sondern mit Ruhe, kleinen Cafés & Restaurants und vor allem den traditionellen Brauchtümern trotz immer mehr aufkommenden Tourismus noch seine eigene Identität gewahrt hat. So sieht man hier vor fast jedem Geschäft die Opferkörbchen, die mit Reis und bunten Blumen gefüllt sind und das Böse fern halten sollen.

Gunung Batur & das Inselinnere

Ein Ausflug in die Berge gleicht auf Bali immer wieder einer Weltreise. Obwohl nur etwas über 70 Kilometer von Sanur entfernt, dauert die Autofahrt dank unwegsamen Gelände und schlecht ausgebauten Straßen gut und gerne 3 Stunden – pro Strecke wohlgemerkt. Das geht tatsächlich aber auch nur mit einem lokalen Fahrer, der einerseits den Weg kennt und andererseits trotz wilder Fahrt und verrückten Aktionen anderer Verkehrsteilnehmer (wie eigentlich überall in Indonesien) kühlen Kopf behält und uns sicher und so zügig wie möglich ans Ziel bringt.

Bedugul – Hochland mit vielen Freizeitaktivitäten

Das zentrale Hochland von Bali bietet eine Vielzahl von unterschiedlichen Freizeitaktivitäten für jeden Geschmack. Ob ein Besuch des Bali Botanic Garden, die Wasserfälle von Munduk (ein sehr guter Geheimtipp), Wassersport, die heißen Quellen von Angseri sowie der Bali Treetop Adventure Park (sollte man unbedingt machen), es ist wie ein riesiger Freizeitpark eingebettet in der Natur mit wunderschönen Aussichten in die Täler und die größtenteils unberührte Landschaft.

Tanah Lot – der Tempel im Meer

Jedesmal wenn ich in Bali bin, muss ich mir tatsächlich Tanah Lot ansehen. Dieser Hindutempel liegt einige Meter im Meer und ist zu Fuß nur während Ebbe zugänglich. Schon unzählige Male gesehen, zieht es mich in jedem Bali Urlaub aber wieder hier hin. Gegenüber vom Tempel leben zahlreiche Schlangen, die bei Berührung demjenigen Glück bringen sollen.

Besonders spektakulär sind die Sonnenuntergänge mit dem Tempel im Vorder- und der Sonne im Hintergrund.

Kopi Luwak – der teuerste Kaffee der Welt

Dass Kopi Luwak eine der teuersten Kaffeesorten der Welt sein soll wurde mir erst nach meinem Besuch in einer der zahlreichen Kaffeeplantagen rund um Gianyar bewusst. Vor Ort fand ich es eigentlich nur ziemlich skurril: Von einer Schleichkatze unverdaut ausgeschiedene Kaffeebohnen werden per Hand aufgesammelt, gesäubert und wie ganz normale Kaffeebohnen geröstet.

Meinen Geschmack hat es damals überhaupt nicht getroffen, sodass es bis heute bei der einen einzigen Probetasse geblieben ist…

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